Virtuell aufräumen

… und Platz machen für neue Impulse

Im September habe ich über das Thema „Aufräumen zum Herbstbeginn“ geschrieben. (Wenn du den Artikel verpasst hat, lies hier nach.) Wie immer spreche ich aus der Praxis und beschäftige mich parallel auch selbst mit dem jeweiligen Thema.

Wo ist bei mir nun Sortieren dran?

Sprich: Wo gilt es, nützlich und nicht nützlich zu identifizieren? Als erstes fällt mir hier mein Newsletter, aber auch mein Blog ein.

„Schreibe nichts, von dem du nicht weißt, dass es für deine Leser nützlich ist oder wovon du glaubst, dass sie es schön finden.“

Wenn Du meinen Newsletter (oder meinen Blog) abonniert hast, aber auch wenn Du zum ersten Mal etwas von mir liest, gibst Du mir einen großzügigen Vertrauensvorschuss: Du vertraust mir, dass ich Deine Zeit nicht verschwende und dafür danke ich Dir. Diesem Anspruch will ich unbedingt gerecht werden, es gibt da nur einen klitzekleinen Haken: Ich weiß in den wenigsten Fällen, wer Du bist. Gedanken lesen kann ich leider nicht, darum bin ich auf Feedback angewiesen. Es ist wichtig beim Schreiben zu verstehen, was man aus Sicht seines Publikums „richtig“ gemacht hat, um das dann weiterzuverfolgen.

Lass uns gemeinsam daran arbeiten, dass unsere Zeit bestmöglich investiert ist! Als Leser unterschätzt man oft den eigenen Einfluss auf so wenig transparente Dinge wie z. B. den Facebook-Algorithmus. Ich muss innerlich immer grinsen, wenn jemand sagt, dort bekomme er nur Müll zu sehen. Das heißt nämlich, er hat bis dato nur Müll angeschaut. Jetzt gibt ihm Facebook (folgerichtig und konsequent) mehr davon. Ich bin felsenfest überzeugt:

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit – auch virtuell

Das gilt immer und überall, auch und gerade in der Onlinewelt. Tatsächlich kann man jedes Blog und jede Social Media Seite aktiv unterstützen, indem man kommentiert, abonniert, Beiträge teilt (sehr wertvoll!), an Umfragen teilnimmt (fantastisch!) oder sich sonstwie bemerkbar macht. Du wirst es sehen: Wie von Zauberhand steigt die Qualität der Beiträge, die Dir zukünftig angezeigt werden. Algorithmen und Robots usw. können nämlich auch keine Gedanken lesen. Reagiere auf etwas – und Du bekommst mehr davon.

Ebenso wichtig ist es, regelmäßig auszumisten und Abonnements oder Newsletter abzubestellen, die man nicht braucht. Ich mache das rigoros alle paar Wochen. Die gesparte Zeit schenke ich denen, die mir etwas bringen, indem ich sie in den Reader aufnehme und ihnen Feedback gebe. Dazu möchte ich Dich auch ermuntern.

Entscheide Dich bewusst, wer Deine Aufmerksamkeit bekommt.

Wie, bleibt Dir überlassen. Wenn Du Dich jetzt aus meinen Verteiler austrägst, ist das zwar schade, aber okay.

Wenn Du bleibst, gib mir ein Zeichen.

Keine halben Sachen!