Lieblings-Sessel-Zeit

(Teil 1 von 2)

Findest du auch, dass der November ein eher nicht so schöner Monat ist? Ich höre das so oft, kann das aber gar nicht unterschreiben! Ich bin sehr damit einverstanden, dass wir hier in der Mitte von Europa vier deutlich unterscheidbare Jahreszeiten haben 🙂 Man muss vielleicht nur etwas genauer hineinfühlen in diesen „grauen“ November.

In den Geschäften wird er jedenfalls nicht sichtbar, hat keine spezifische „Deko“ … Er ist nicht einfach konsumierbar. Eben tobte sich noch Halloween auf den Sonderausstellungsflächen aus und – zack – werden quasi über Nacht die Lebkuchenberge, die sich seit Anfang September (echt nervig!!!) in den Gängen stapelten, ein Feld weitergeschoben und der Vorweihnachtswahn nimmt Fahrt auf. Und der November? Hat kein Fest außer Allerheiligen. Damit lässt sich schlecht Party machen.

Lieblings-Sessel-Zeit

Wenn du immer im Takt der Monate bleibst, hast du jetzt nur noch wenig im Garten, auf dem Balkon oder ganz allgemein draußen zu tun. (Es sei denn, du sammelst gerne Pilze, das geht jetzt noch sehr gut …) In der Stimmung für Mistelkranz und Lichterglanz bist du aber auch noch nicht. Ich sage immer, der Herbst hat mindestens zwei Gesichter. Die Ernte ist eingefahren, jetzt geht es ans Verwalten und Ordnen. Nimm das ruhig wörtlich. Es ist eine wunderbare Zeit, um sich für eine Weile zu besinnen und sich einen Ort zu schaffen, an dem man gut über den Winter kommt.

Ein Zuhause, das sich auch so anfühlt

Was brauchst du dafür? Kerzen, Felle, Kuschendecken, Tee … ? Schaffe dir einen Wohlfühlplatz. Dazu schreibe ich auch demnächst etwas, aber zuerst und genauso wichtig stellt sich die Frage: Was kann weg? Wie viel leichter wäre es, wenn du in den kommenden Monaten, in denen du dich so oft in deinen Räumen aufhalten wirst, dich nicht mit unnötigem Ballast rumplagen müsstest? Keine Sommerschuhe, die das Regal verstopfen oder sonstiges, was im Weg herumfliegt, obwohl du es jetzt erst einmal nicht brauchen wirst. Stattdessen Handschuhe, Schal und Mütze schön an ihrem Platz. Ein Ort für den Regenschirm. Ein Ort für nasse Schuhe. Eine freie Garderobe.

Probiere es aus

Einfach machen! Alles, was du in den kommenden Monaten nicht brauchst, wandert an einen Ort, an dem es nicht im Weg ist. Wenn es nicht mehr gut genug ist für die nächste Saison, räum es gar nicht erst weg, sondern trenne dich direkt davon. Alles, was du brauchst, kommt nach vorne/oben/Augenhöhe, so dass es leicht erreichbar ist. Alles andere nach hinten/unten usw. Allein das wirkt schon Wunder.

Am 3.11.2019 startet dazu ein Online Workshop auf Facebook, schau mal hier bei Maria Husch. Vielleicht hast du ja Lust und Zeit? Ich war auch schon mal dabei und es hat echt Spaß gemacht.

Wenn du dazu Fragen hast, stelle sie mir einfach in den Kommentaren oder schreib mir eine E-Mail. Ich greife Themen, die für viele Menschen interessant sind, immer gerne auf.

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Fotonachweis| Titelbild: Alisa Anton | unten: Giulia Bertelli